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Eilenriede Marathon

 

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Information available in : DEU
Indicative price : 10.0 EUR
Online registration : -
 

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Additional Information

Date : 2008-9
City : Hannover
Country : Deu Germany
 
Rating:
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Tags: Europe
 
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1  Comment
Ulrich Kallbach
2007-09-10 08:29

Der Bericht von Heinz Behrmann ist z. Z. nicht im Internet nicht zu finden; deswegen veröffentliche ich ihn jetzt hier:
Der 1. Hannover-Eilenriede-Marathon am 24.09.2006
Als ob es an diesem Wochenende nicht bereits genug Marathonveranstaltungen gab – gerade zu diesem Termin war auch noch die o.a. Veranstaltung ausgeschrieben. Diese auf jeden Fall für 10 € günstigste Alternative ließen Regina und ich, der Leuchtturm-Heinzi, uns nicht entgehen, hatte uns doch die in Großburgwedel bei Hannover wohnende Freundin und 100 MC-Mitglied Marianne Dahl eingeladen zu einem schönen Wochenende mit Traumwetter. Ich hatte mich rechtzeitig 5 Wochen vorher angemeldet, bekam auch eine nette schriftliche Bestätigung, aber dann war die www.set-hannover.de Homepage bis zuletzt „im Aufbau“ begriffen, so dass wir schon Zweifel hatten, ob der Lauf überhaupt stattfinden würde. Aber ein Artikel in einer Hannoveraner Zeitung 1 Tag zuvor beruhigte uns. Sonntagvormittag konnten wir uns noch in Ruhe live den Berlin-Marathon im TV anschauen, dann noch ein paar Nudeln essen und uns dann gemächlich auf den Weg zur Eilenriede, dem großen waldreichen Stadtpark begeben, weil der Start für die ungewöhnlich späte Zeit von 15 Uhr vorgesehen war. Start und Ziel war am „Lister Turm“ mit einem großen Biergarten, wo bei tollem 25 Grad warmen Wetter auch wir mehr Durst auf ein kühles Weizenbier als aufs Laufen bekamen. Wir schauten uns auf einem Plan die von ganz offizieller Stelle vermessene Streckenführung der Viertelmarathonrunden an und hofften auf viele und gut sichtbare Wegweiser, um ein Verlaufen zu vermeiden. Es setzte in der Stunde vor dem Start ein wahrer Nachmeldeboom ein und die rührigen Veranstalter –ein Badminton-Verein mit bisher wohl erst wenigen Mitgliedern in Sachen Laufen- hatten alle Hände voll zu tun, behielten aber souverän die Ruhe. Würde wohl die Verpflegung für alle reichen, fragten wir uns bei nur ca. 30 Voranmeldungen, aber 50 Nachmeldungen!. Pünktlich um 15 Uhr wurden wir auf die Runden geschickt. Zur Wahl standen 1 bis 4 Runden, also Viertel- bis Vollmarathon. Von Anfang bis zum Ende der Runden ohne irgendeinen Höhenmeter auf tollen befestigten Parkwegen –mit höchstens 1 % Asphalt- ohne Baumwurzeln und im Schatten pur machte das Laufen dann richtig Spaß im kühlenden Wald. Beim Queren einer Liegewiese spürten wir für ca. 50 mtr.auf unangenehme Weise, wie warm es außerhalb der schattigen Wege war. Die Wege waren auch alle breit genug, so dass Spaziergänger in keiner Weise störten oder sich gestört fühlten. Und sage und schreibe über 200 große und gut sichtbar angebrachte Wegweiser sowie 10 Kilometerschilder führten uns immer wieder ans Ende der Runden, wo es durch den belebten großen Biergarten ging und sogar toller Beifall aufbrandete. Neben der gut sortierten Verpflegungsstelle bei Start und Ziel, wo es –auch bis zum Ende hin- nicht an Wasser, Schorle, Bananen und Riegeln mangelte, gab es bei Rundenhälfte eine weitere Verpflegungsstelle. Es ließ sich gut laufen, aber nach 2 Runden wurde es sehr einsam an Aktiven –mit Startnummer!. Auch meine Frau beließ es bei 21,1 km Powerwalken in 3:16 Std. –alle Achtung!. Den ganzen Marathon sollten letztendlich nur 2 Frauen und 5 Männer durchlaufen. Ursächlich dürfte auch der sich bestätigende Umstand gewesen sein, dass es im Wald spätestens nach 4 Stunden zu dieser Jahreszeit dunkel werden würde. Die 24-Stunden-Weltrekordhalterin in der W60 mit 195,975 km und DUV-Seniorensportlerin des Jahres 2003 Marianne Dahl nutzte diesen Lauf in gemütlichen 4:31:20 Std. als Vorbereitung auf die 24-Stunden von Mühlhausen am kommenden Wochenende, hatte aber am Ende doch schon erheblich mit der Dunkelheit zu kämpfen. Die Veranstalter zeigten sich einsichtig und wünschten von den Aktiven auch Tipps, was man ändern und verbessern müsse/könne. Im nächsten Jahr jedenfalls wird die Startzeit –zumindest für die 42,2-km-Läufer- auf jeden Fall um 1 bis 2 Stunden vorverlegt und es sollen Vorkehrungen getroffen werden, die Voranmeldungen belohnen. Toiletten waren vorhanden, aber um Duschgelegenheiten nach dem Lauf wolle man sich auch bemühen.
Diesen Bericht schreibe ich trotz der wenigen Teilnehmer aber auch deshalb, weil ich mir mittelfristig nach einem 10-km-Wettkampf am 01.09. in 43:18 Min. und 1:35:10 Std. für Halbmarathon am 10.09. vorgenommen hatte, meine Jahresbestzeit hier und heute zu laufen. Meinem schon oft erlebten Handicap mit Wadenkrämpfen zum Ende des Laufs –erst Recht bei Wärme- versuchte die erfahrene Diplom-Lauftherapeutin Marianne Dahl mit der Einnahme von Salztabletten während des Laufs zu unterdrücken. Und ich war tatsächlich erstaunt, dass die Krämpfe sich erst in schwacher, aber noch kontrollierbarer Form erst sehr zum Ende des Laufs hin bemerkbar machten. Ich büßte auf der letzten Runde zwar noch 4 Minuten ein, aber mit meiner Endzeit von 3:34:55 Std. war ich dann doch richtig happy. Jahresbestzeit!!. Bei einem Italiener ließen wir uns abends dann noch eine Pizza gut schmecken, bevor wir uns dann von Marianne verabschiedeten. Staulos in 2:15 Std. erreichten wir dann um 0:15 Uhr unsere 250 km entfernte Heimat Kiel.
Als Andenken an diesen Lauf blieben mir, wie schon seit vielen Jahren nach intensiven und langen Läufen, unglaublich schmerzhafte Haglund-Fersenbeschwerden. Aber 2 Tage später sind diese vergessen. Ergebnisse, Urkunden und in Kürze noch Fotos wird’s im Internet geben.
Diese Veranstaltung in familiärer Atmosphäre mit einer schönen Umgebung auch für Nichtaktive behalte ich in guter Erinnerung und bin gerne in einem Jahre wieder dabei – eine verdientermaßen größere Resonanz im Vollmarathonbereich wünscht sich dann
Heinz Behrmann.

 
 
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